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wehen Lindern

Sich über Wehen, deren Schmerzen und die Methoden der natürlichen Linderung Gedanken zu machen und bestmögliche Informationen darüber zu erlangen, macht in der Schwangerschaft sicherlich Sinn. Wehen sind, wie jeder weiß, sehr schmerzhaft. Bei manchen mehr, bei anderen weniger. In der heutigen Zeit gibt es eine Menge Möglichkeiten, Schmerzen zu umgehen. Viel mehr ist man in der Lage Schmerzen komplett auszuschalten. Diese chemischen Eingriffe auf den Organismus der werdenden Mutter haben jedoch in vielerlei Hinsicht Auswirkungen auf Baby und Mutter, was viele Eltern dazu bewegt, alternative und natürliche Herangehensweisen zu finden, um übermäßige Schmerzen, die durch Wehen verursacht werden, zu verhindern.

Auch aus psychologischer Sicht macht es Sinn, sich über natürliche Mittel zur Linderung von Wehen, ein Bild zu machen, um bei der Geburt bestens vorbereitet zu sein. Deshalb sollen an dieser Stelle 8 Methoden zur Linderung von Schmerzen bei Wehen vorgestellt werden, die bereits bestens erprobt sind und in vielen Fällen bei der Geburt behilflich sind. Pharmazeutische Schmerzmittel wie beispielsweise die PDA , können zur Not immer eingesetzt werden. Jedoch ist es bei einer guten Vorbereitung, dies ist statistisch bewiesen, sehr unwahrscheinlich, dass die werdende Mutter dann auf die vorhandene Chemie zurückgreift.

Tipp #1 Die eigene Geburtshelferin

Die wohl effektivste Art und der beste Hinweis ist es eine eigene Geburtshelferin für den Tag der Geburt zu engagieren, die mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen, in vielen Situationen helfend beiseite steht. Viele Frauen berichten von positiven Erfahrungen mit der richtigen Geburtshelferin, was die natürlichste Form der Geburt fast garantiert. In Deutschland kommt es sehr selten vor, dass eine Geburtshelferin zur Seite steht, in Amerika und im asiatischen Raum, desto mehr. Die Hebammen vor Ort haben nur wenig Zeit, sich intensiv um die Geburt deines Babys zu kümmern, was den Einsatz von chemischen Mitteln geradezu herausfordert.

Die Geburtshelferin hingegen, diese kann auch gleichzeitig deine persönliche Hebamme sein, die du für diese Aufgabe privat engagiert hast, wird sich bei der Geburt nur um dich kümmern. Die Geburtshelferin ist bestens ausgebildet, kann schnell auf jede Situation reagieren, kann empfehlen und beistehen. Sie ist eine seelische Stütze, was in der Phase der regelmäßigen Wehen sehr hilfreich ist, denn vor allem aus mentaler Sicht, kann das Gefühl, gut aufgehoben zu sein, wahrlich die meisten Schmerzen verhindern.  

Tipp #2 Warmes Wasser

Es klingt fast zu einfach, doch warmes Wasser ist ein hervorragendes Mittel, um den Schmerz von Wehen zu lindern. Vor allem in der Anfangsphase der Geburt macht es Sinn ein warmes Bad zu nehmen, um die regelmäßigen Wehen sanft abzufangen. Viele Frauen berichten, dass es unter der Dusche noch besser funktioniert. Hierbei kannst du dich im Krankenhaus unter die Dusche stellen, wobei das Wasser ständig auf deinen unteren Rückenbereich prasst. Auch Rückenschmerzen, während der Geburtsphase, können durch warmes Wasser gelindert werden. Warmes Wasser hat keine Auswirkung auf die Dauer der Geburt, also der Öffnung des Muttermundes, und ist auch sonst nicht schädlich für dein ungeborenes Baby in deinem Bauch. Es entspannt dich und gibt zugleich ein Gefühl der Geborgenheit.

Schmerzen können dadurch besser ausgehalten werden. Du könntest theoretisch, die erste Phase der Geburt unter der Dusche oder der Wanne verbringen, bis der Muttermund fast geöffnet ist und dann ab der Austreibungsphase mit einer Wassergeburt fortfahren. Die Linderung von Wehen durch warmes Wasser, sei es unter der Dusche oder in der Badewanne, wird oft unterschätz und selten angewandt. Sprich dieses Thema beim Vorgespräch in deiner Klinik an, um die Rahmenbedingungen deiner Möglichkeit zu erfahren.    Wärme ist generell ein wirksames Mittel gegen Wehen. Eine Moorpackung ist eine weitere sehr effektive Methode zur Linderung von Wehen. In unserem SSW Gesundheitstipp Nr.31 - Moorpackung zur Geburt" erfährst du alles über dieses Thema.

Tipp #3 HypnoBaby / CalmBaby - Mentale Vorbereitung

In Amerika sehr gut bekannt ist die mentale Vorbereitung auf die Geburt. In den USA wird dies HypnoBaby genannt, in Australien hingegen CalmBaby. Hierbei geht es um die mentale Vorbereitung, wobei das Selbstbewusstsein und das Verhalten vor der Geburt geschult werden. Die Vorgehensweise hat ein System und dauert circa 5 Wochen. Das mentale Training beinhaltet folgende Eckpunkte:

  • Aktivierung und Kontrolle innerer Schutzmechanismen gegen Angst, Unwohlsein und Kontrollverlust
  • Kennenlernen der natürlichen Mechanismen der Geburt
  • Praktische Übungen, um den Körper in einen Entspannungsmodus zu bringen.
  • Stärke durch Glauben. Wie kann der Geist, die Materie beeinflussen
  • Was bedeutet Bonding? Die Bindung zu deinem Kind, auch wenn es noch ungeboren ist.   
  • Hilfe zur Selbsthilfe. Wie man sich als werdende Mutter am Tag der Geburt verhalten kann und wie man sich selber helfen kann

Die mentale Vorbereitung ist eine wichtige Grundlage ,um Schmerzen besser in den Griff zu bekommen. Es geht nicht darum Schmerzen zu unterdrücken, sondern die Wehen besser kanalisieren zu können. Dieses Vorgehen bedarf eine menge Übung und Fleißarbeit in den letzten Schwangerschaftswochen.     

Tipp #4 Positionsänderung

Eine hilfreiche Methode bei der Geburt, Schmerzen, die von Wehen verursacht werden, zu lindern, ist das Ändern der Position. Mobilität ist das A und O. Hier werden in der Klinik sicherlich einige Optionen Angeboten. Deshalb solltest du in deinem Klinkgespräch herausfinden, welche Möglichkeiten es gibt, um während der Geburt Zugriff darauf zu haben. Du solltest während der Wehen immer versuchen mobil zu bleiben und die für dich richtige Position zu finden. Ob Liegen, Stehen oder Sitzen entscheidest du. Dies lindert nicht nur Schmerzen, sondern beschleunigt sogar die Öffnung des Muttermunds.

Tipp #5 Massage bei der Geburt

Auch oft unterschätz, doch sehr wirkungsvoll, sind Massagen während der Geburt. Hast du deinen Partner dabei, kann er sich hilfreich deiner annehmen. Auch deine Geburtshelferin kann Handanlegen und Schultern, Rücken, Arme oder Beine durchkneten. Sicherlich gibt es viele Frauen, die während der Wehen nicht berührt, geschweigenden massiert werden wollen. Doch wenn die Möglichkeit besteht, solltest du davon Gebrauch machen. Massagen während der Geburt bewirken eine Ausschüttung von Endorphinen, welche den Schmerz lindern. Auch beschleunigen regelmäßige Massagen die Geburtsphase. Rückenschmerzen können durch Massagen während der Geburt gelindert werden, so reicht es aus, leichten Druck auf das Steißbein, also den unteren Rückenbereich, auszuüben.

Tipp #6 Wärmekissen

Ähnlich wie beim heißen Wasser, kannst du bei starken Wehen mit einem Heizkissen arbeiten. Hier gibt es nicht nur Wärmekissen mit Wasser, sondern auch Kirchkernkissen, die in der Mikrowelle erhitzt werden können. Das Wärmekissen kann dann am Rücken oder schmerzenden Stellen platziert werden. Übrigens sind Wärmekissen auch bestens geeignet, wenn es zur Nachgeburt / Nachwehen kommt. Hier entstehen auch Schmerzen, die hervorragend durch ein Wärmekissen gelindert werden können. Hierzu kannst du auch Moor verwenden. Erfahre hier alles über die Moorpackung.

Tipp #7 Gerüche und Aromen

Gerüche während der Geburt können sehr entscheiden sein, wenn es um Schmerzen geht. Schmerzen haben Vieles mit der mentalen Verfassung zu tun. Wenn du im Krankenhaus mit Gerüchen konfrontiert wirst, die du nicht ausstehen kannst, kann dies die Schmerzen der Wehen verstärken. Das Gegenteil geschieht bei einem angenehmen Duft. Deshalb solltest du dies nicht dem Zufall überlassen und dir deinen präferierten Duft mitbringen. Offenes Feuer ist im Krankenhaus nicht erlaubt, deshalb solltest du hier im Vorgespräch deine Möglichkeiten erfragen.

Tipp #8 Essen und Trinken

Ein ganz wichtiges Mittel gegen Schmerzen ist Wohlsein. Wohlsein bedeutet genügen im Magen zu haben. Ein geschwächter Zustand lässt Schmerzen stärker erscheinen. Deshalb ist es wichtig gut zu essen und immer genügend zu trinken. Um nicht zu dehydrieren, solltest du jede Stunde mindestens einen halben Liter Wasser oder Tee trinken. Hier empfiehlt sich warmer Tee, denn Wärme ist ein probates Mittel gegen Schmerzen.

 

Diese Hinweise sind nicht dazu gedacht, den Schmerz zu unterdrücken. Hier geht es darum, sich gut auf die Geburt vorzubereiten und sich mental zu stärken. Schmerzen haben etwas mit Wahrnehmung zu tun. Jede Frau nimmt Schmerzen anders war. Die Geburt ist nicht einfach zu handhaben und birgt sicherlich auch viele Risiken. Deshalb ist es immer einfacher gesagt als getan. Wenn es dann so weit ist, sind viele gute Vorsätze dahin, was jedoch absolut menschlich und verständlich ist. Die Vorbereitung hilft dir, dich an die guten Vorsätze zu klammern und unterstütz dich bei der wundervollen Geburt deines Babys. Ein kleiner Trost - Männer würden die Schmerzen bei Wehen nur halb so gut durchstehen wie Frauen. 

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