Download Freewww.bigtheme.net/joomla Joomla Templates Responsive
Folsäure

Das Spurenelement Folat (syn. Folsäure) ist der Vitamin B Gruppe zuzuordnen und unterstütz die natürliche Zellbildung deines Babys. Aus einer einzigen Zelle entwickeln sich über 100 Milliarden Zellen, sodass ein neues Menschenbaby entsteht. Die Zellbildung hat somit eine bestimmte Bedeutung, für die Entwicklung deines Fötus. Folsäure stärkt außerdem deinen eigenen Stoffwechsel und ist somit ungemein wichtig für ein vitales und lebendiges Leben vor, während und nach deiner Schwangerschaft. Der Name Folsäure kommt aus dem lateinischen und bedeutet Blatt (lat: folium). Man hat es bereits zu früheren Zeiten geschafft, aus einem Spinatblatt, das so wichtige Spurenelement Folsäure zu extrahieren. Genau hier findet sich auch die Bedeutung wieder.

Die natürliche Form von Folsäure in Lebensmitteln lautet Folat und ist vorwiegend in grünem Blattsalat zu finden. In unserem SSW-Gesundheitstipp für die 10.Schwangerschaftswoche (10.SSW) erfährst du mehr über die gesunde und ausgewogene Ernährung im Bezug auf Folsäure. Dein Körper hat gewisse Folsäurespeicher. Eines davon ist unsere Leber, in der circa 6 mg Folsäure gespeichert werden. Insgesamt kann unser Körper 10 mg Folsäure speichern, was nicht viel ist. Nehmen wir keine Folsäure mehr auf, baut sich dieser natürliche Folsäurespeicher über einige Monate ab und es kommt zu einem Folsäuremangel, der in der Schwangerschaft für dich und dein Baby schwerwiegende Folgen haben kann.

Gefährdung für Mutter und Baby

Wenn du schwanger bist, ist dein Bedarf an Folsäure um Einiges höher als normal. Du benötigst am Anfang deiner Schwangerschaft ca. 0,8 mg Folsäure pro Tag, um deinen Bedarf zu decken. Aufgrund der starken Entwicklung deines Embryos zu Beginn deiner Schwangerschaft ist ein höherer Nährstoffbedarf an Folsäure erforderlich, um die Zellbildung nicht zu gefährden, denn ein Folsäuremangel kann, bei deinem kleinen Wurm, zu einem Neuralohrdefekt führen. Der Entwicklung des zentralen Nervensystems in den frühen Schwangerschaftswochen wird geschadet, was zu schwerwiegenden Fehlbindungen führen kann. Auch eine Fehlgeburt ist bei einem Folsäuremangel nicht auszuschließen.

Diese Schäden entstehen bei einem Mangel an Folsäure zu meist in einer frühen Schwangerschaftswoche (SSW), ohne das Wissen bereits schwanger zu sein. Die Symptome für einen Folsäuremangel sind blasse Haut, Durchfall, Müdigkeit, Gewichtsverlust, Atembeschwerden oder eine entzündete Zunge. Die Symptome gehen einher mit den Symptomen eines Vitamin B Mangels. Da es mehrere Vitamin B Formen gibt und jedes eine andere Wirkung auf den Körper hat, kann es auch bei den Symptomen unterschiede geben. Bitte kontaktiere bei Bedenken immer deinen Arzt.

Folsäure in der Schwangerschaft

Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung in der Schwangerschaft ist ein Folsäuremangel kaum zu befürchten. Folat ist in vielen Lebensmitteln enthalten und mit einer gewissen Hingabe kann der Bedarf von 0,6 mg bis 0,8 mg Folsäure am Tag einfach gedeckt werden. Beispielsweise deckt eine Schale mit 200 g Erdbeeren bereits die Hälfte deines Tagesbedarfs an Folsäure. Mit alleine 200 g Feldsalat, 100 Gramm geriebenen Möhren und einigen Wallnüssen, hast du bereits deinen ganzen Bedarf für einen Tag gedeckt. Die DEG (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt Folgendes:

  • Generell tägliche Einnahme: 400 mg
  • Vor der Schwangerschaft mit Kinderwunsch: 600 mg
  • Für die Schwangerschaftswochen: 800 mg
  • Nach der Schwangerschaft zum Stillen: 600 mg

Viele Menschen nehmen täglich weniger als 300 mg Folsäure zu sich. Das ist erschreckend, wenn man bedenkt, dass die Werte der DEG doch sehr niedrige angesetzt sind. Über unsere erhältlichen Lebensmittel ist es schwieriger geworden, Nährstoffe aufzunehmen. Durch das Aufwärmen und verkochen von Gemüse gehen viele Nährstoffe verloren. Auch die langen Lagerungen und Transportwege tun ihr Übriges. Wenn du in der Schwangerschaft also kein Risiko eingehen willst, kannst du auf die allbekannten Folsäurepräparate zurückgreifen. Zu empfehlen ist immer die Aufnahme von Folat über natürlich Lebensmittel, jedoch ist das nicht immer zu bewerkstelligen. Welche Möglichkeiten gibt es also und auf was musst du bei Folsäurepräparaten achten?

Folsäurepräparate - Was muss ich wissen     

Immer mehr steigen die Bedenken bei synthetisch hergestellten Vitaminen. Sicherlich gibt es in der Medizin und in der Herstellung von Nahrungsergänzungspräparaten noch viele Dinge, die wir nicht wissen. Vor allem bei der Versorgung von der Plazenta zum Kind sind natürlich Nährstoffe sehr wichtig. Ob ein Nachbau von synthetischen Vitaminen den gleichen Effekt bringt, ist zu hinterfragen. Auf der anderen Seite ist eine komplette Bedarfsdeckung an Nährstoffen nur mit Lebensmitteln in der heutigen Zeit doch mit sehr vielen Schwierigkeiten verbunden. Weder wissen wir, wie lange die Ware im Supermarkt gelagert wurde, ob sie 3000 Km Autobahn hinter sich haben oder ob sie bereits eingefroren war. Auch beim Kochen gehen viele Nährstoffe verloren. Eine Kombination aus gesunder und ausgewogener Ernährung und Folsäurepräparate ist deshalb für die Schwangerschaft absolut zu empfehlen.

Folsäure ist eine nachgebaute chemische Zusammensetzung, die von der Natur so nicht vorgesehen ist. Die natürliche Form heißt Folat. Damit der Köper die synthetische Folsäure verarbeiten und zum wertvollen Folat verarbeiten kann, wird ein zusätzliches Enzym in unserem Körper benötigt. Dieses Enzym ist zwar bei jedem Menschen vorhanden, funktioniert aber genetisch bedingt nicht bei jedem gleich gut. Dies bedeutet, dass Folsäurepräparat nicht biologisch umgewandelt werden können und somit ihre volle Wirkung verfehlet. Dies ist bei circa 50% aller Frauen der Fall. Es ist also unbedingt wichtig, neben der Einnahme von Folsäurepräparaten auch Folat aus Lebensmitteln zu sich zu nehmen. Es gibt mittlerweile zwei Folatverbindungen, die den biologischen Vorgang unterstützen und das Folat für den Körper verfügbar macht. Hierbei handelt es sich um Metafolin und Kalzium-L-Methyfolat.

Die Einnahme von synthetischen Folsäurepräparaten ist zumindest ab der Schwangerschaft zu empfehlen. Trotzdem muss unbedingt auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung geachtet werden. Empfehlenswert sind die beiden Folatverbindungen Metafolin und Kalzium-L-Methyfolat. Mit einer ausreichenden Versorgung an Folat und Folsäure stehen deine Schwangerschaftswochen im Zeichen der Gesundheit.

 

Was ist Babycloud?

Sale Sonderangebote rechts

Babycloud empfiehlt