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Augenprobleme Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft wirbelt den Hormonhaushalt des Körpers tüchtig durcheinander. Von den Auswirkungen sind unter anderem auch die Augen betroffen. Besonders in den letzten Monaten der Schwangerschaft kann es zu einer Veränderung der Sehschärfe kommen. Denn durch Wassereinlagerungen im Körper wird auch die Hornhaut dicker und die Sehschärfe kann sich während der Schwangerschaft um bis zu 1,5 Dioptrien verändern. Auch die Krümmung der Hornhaut kann sich verändern, so dass bei Nutzung von Kontaktlinsen diese nicht mehr gut sitzen. Dazu kommt noch, dass sich hormonell bedingt die Zusammensetzung und Menge der Tränenflüssigkeit ändern kann. Als Folge werden die Augen schneller trocken, Kontaktlinsen kleben an der Hornhaut fest.

 Was tun gegen die Augenprobleme?

Bereits einige Tage nach der Geburt geben sich die Sehschwäche wieder und das Auge produziert Tränenflüssigkeit in gewohntem Maß. Das Anpassen einer neuen Brille in den letzten Monaten der Schwangerschaft ist also überflüssig. Bei Kontaktlinsen kann es aber durchaus empfehlenswert sein, auf eine neue Linse oder einen anderen Linsentyp umzusteigen um die Augen zu schonen. Generell gibt es einige Tipps, die bei trockenen und juckenden Augen Linderung verschaffen können.
Mit künstlicher Tränenflüssigkeit können Juckreiz und gereizte Augen vermieden werden. Möchtest du diese regelmäßig und über einen längeren Zeitraum nutzen, solltest du darauf  achten, Augentropfen ohne Konservierungsstoffe zu wählen. Präparate mit geeigneten Wirkstoffen wie Hyaluronsäure, Chelidonium oder Augentrost (Euphrasia) sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich und können auch über mehrere Monate hinweg mehrmals am Tag angewendet werden. Beim Tropfen ins Auge solltest du achtgeben, mit der Pipette keinesfalls die Netzhaut zu berühren, da ansonsten Keime übertragen werden könnten. Als Alternative eignen sich auch Sprays, die du nur auf die geschlossenen Augenlider sprühst. Gele und Cremes wirken länger als Tropfen. Für die Benutzung während des Tages werden von Experten Gele empfohlen, da sie besser einziehen als Cremes, die sich deshalb eher für die abendliche Behandlung eignen. Mit Kontaktlinsen können diese konservierungsmittelfreien Präparate ebenfalls bedenkenlos eingesetzt werden – sogar während die Linse sich im Auge befindet. Trotzdem solltest Du, um die Augen zu entspannen, Kontaktlinsen öfter durch eine Brille austauschen.

Kann auch eine Erkrankung die Augenprobleme verursachen?

Die meisten Beschwerden, die eine Schwangerschaft mit sich bringt, sind mit der Geburt des Babys wieder vorbei. Wenn sich Gewicht und Hormonhaushalt wieder normalisiert haben, dann gehören Rückenschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Wassereinlagerungen und auch die schwangerschaftsbedingten Augenprobleme in der Regel der Vergangenheit an.
Wenn sich die Beschwerden allerdings verschlimmern, solltest du trotzdem einen Arzt konsultieren. Durch die Minderung der Tränenflüssigkeit können sich Bakterien und Keime im Auge vermehrt haben. In diesem Fall wird der Arzt antibiotische Augentropfen verschreiben. Sie können in der Schwangerschaft ohne Probleme angewendet werden. Bei Augenflimmern oder Blitzen vor den Augen solltest Du auch einen Arzt aufsuchen, da diese Symptome auf eine Erkrankung wie Präeklampsie (wird oft als Schwangerschaftsvergiftung bezeichnet) hindeuten können, die für Mutter und Baby lebensgefährlich verlaufen kann.

 Tipps zum Entspannen der Augen

  • Bei einer entspannenden Klopfmassage für die Augenregion klopfst du sanft mit Zeige- und Mittelfinger von der Nasenwurzel über die Augenbrauen, Augenwinkel und unter den Augen bis zur Nase und wieder zurück.
  • Die Regeneration angespannter Augenmuskeln kann mit Gymnastik verbunden werden. Strecke dafür den rechten Arm nach vorn und schwinge in im Halbkreis nach rechts und links. Folge der Hand dabei mit den Augen, nicht mit dem Kopf. Die Übung sollte mehrmals pro Seite wiederholt werden.
  • Zur Entspannung der Augen dient auch diese Übung: Schließe die Augen und folge mit dem Blick einer gedachten Acht.
  • Bewusstes Blinzeln regt die Produktion von Tränenflüssigkeit an. Oftmals ist es hilfreich, wenn die Augen übertrieben zusammengekniffen und danach ganz weit aufgerissen werden.
  • Wer am PC arbeitet, der sollte seinen Augen öfters eine Pause gönnen. Der Blick in die Ferne entspannt die Sehnerven. 

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