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Blasenentzündung Schwangerschaft

Statistiken beweisen, dass mindestens 20 Prozent aller werdenden Mütter mindestens einmal im Verlauf ihrer Schwangerschaft an einer Blasenentzündung erkranken. Die Entstehung dieser Erkrankung wird durch die Dehnung der Harnwege infolge der verstärkten Produktion von Hormonen während der Schwangerschaft begünstigt. Durch die geweiteten Harnwege wird es Bakterien leicht gemacht, in die Harnwege beziehungsweise in die Blase der schwangeren Frau vorzudringen. Weitere Faktoren, die das Entstehen von Blasenentzündung begünstigen, sind der erhöhte PH-Wert des Urins sowie eine gesteigerte Ausscheidung von Glucose. Eine Blasenentzündung sollte immer sofort mit Antibiotika behandelt werden. Die Diagnose erfolgt durch eine Urinuntersuchung in einem Labor. 

Blasenentzündung - Definition und Symptome

Blasenentzündungen (wissenschaftlicher Name: Zystitis) sind durch Bakterien verursachte Infektionen des Harnwegs beziehungsweise der Blase. Wie alle für in der Schwangerschaft auftretenden Erkrankungen werden Blasenentzündungen bei Schwangeren ebenfalls als Gestosen bezeichnet. 
Blasenentzündungen sind anhand mehrerer Symptome leicht zu diagnostizieren. Ein typisches erstes Anzeichen für eine Harnwegsinfektion der Blase ist der verstärkte Drang der Schwangeren, Wasser zu lassen. Dieser gesteigerte Harndrang tritt bereits zu Beginn der Infektion auf. Weitere Symptome sind brennende Schmerzen beim Wasserlassen, krampfartig auftretende Schmerzen im Unterbau der schwangeren Frau sowie dass trotz starken Drangs die Toilette aufzusuchen, nur wenig Urin ausgeschieden wird. In einigen Fällen befindet sich sogar Blut in dem ausgeschiedenen Urin, Fieber kann ebenfalls als Symptom auftreten.

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Auslöser einer Blasenentzündung

Der häufigste Verursacher einer Blaseninfektion ist das normalerweise harmlose, im Darm lebende Bakterium Eschenschia coli. Dort ist dieses Bakterium Bestandteil der gesunden Darmfauna. Gelingt es diesem Bakterium allerdings in die Harnwege zu gelangen, verursacht dieses Bakterium eine Entzündung der Blasenschleimhaut. Mehr als 80 Prozent aller Blasenentzündungen werden durch dieses Bakterium verursacht. Weitere Erreger können Gonokokken (der Auslöser von Tripper), Staphylokokken, Proteus Mirabilis, Chlamydien, Candia (Hefepilze) sowie bestimmte Viren sein. Auch übertriebene Intimhygiene sowie häufiger Geschlechtsverkehr können die Entstehung von Blasenentzündungen begünstigen. 
Der Vollständigkeit halber soll an dieser Stelle erwähnt werden, dass jeder Mensch an einer Entzündung der Blase erkranken kann, auch Männer. Darüber hinaus wird die Entstehung von Blasenentzündungen durch weitere Faktoren, zum Beispiel durch Unterkühlung, die Bildung von Harnsteinen, Erkrankungen des Stoffwechsels (Diabetes mellitus, Gicht), durch medizinische Eingriffe, beispielsweise durch das Einsetzen eines Katheders oder durch eine Blasenspiegelung, ein geschwächtes Immunsystem sowie durch Schwangerschaft und Geburt des Babys begünstigt werden. Bei Frauen, die sich in den Wechseljahren befinden, ist häufig eine stark vermehrte Produktion des Hormons Östrogen der Verursacher. Das gilt auch für dich in der Schwangerschaft. Erkrankt eine Person innerhalb von sechs Monaten zweimal an einer Entzündung der Blase, sprechen die Ärzte bereits von einer chronischen Blasenentzündung. In der Schwangerschaft mehr als einmal an einer Blasenentzündung zu erkranken ist also nicht ausgeschlossen, was du aufgrund der starken Schmerzen versuchen solltest zu verhindern.

Ist eine Blasenentzündungen gefährlich für Schwangerschaft und Fötus?

Eine Blasenentzündung im Verlauf einer Schwangerschaft ist nicht nur unangenehm und schmerzhaft für die werdende Mutter, sondern sie ist auch eine Gefahr für das ungeborene Kind, welches sich im Bauch entwickelt. Eine entzündete Blase sollte daher unverzüglich mit Antibiotika behandelt werden. Eine entzündete Blase, die nicht behandelt wurde, kann im schlimmsten Fall eine Frühgeburt auslösen.

Die Einnahme von Antibiotika, welche von deinem Gynäkologen verordnet werden, heilt eine entzündete Blase meist innerhalb weniger Tage. Eine unverzügliche Behandlung ist auch deshalb ganz besonders wichtig, damit sich aus der Harnwegsinfektion keine späteren Komplikationen entwickeln. Durch eine Vorsorgeuntersuchung können Auslöser festgestellt und frühzeitig eliminiert werden. Viele Frauen die bewusst mit Körper und Seele umgehen, scheuen sich vor der Einnahme von Antibiotika. Diese Denkweise ist absolut berechtigt. Die Einnahme von Antibiotika lässt die Blasenentzündung schnell verschwinden, doch taucht sie, wie oben bereits erwähnt, genau so schnell wieder auf. Deshalb stellen sich die Fragen nach einer alternativen Herangehensweise und die Verwendung von Homöopathie und Naturheilkunde, um eine Blasenentzündung in der Schwangerschaft erst gar nicht auftreten zu lassen oder für immer zu kurieren.  

Blasenentzündung in der Schwangerschaft natürlich heilen 

Blasenentzuendung Schwangerschaft

Hier geht es zum Artikel Blasenentzündung mit natürlichen Mitteln heilen. >>> Jetzt lesen 

Generell gilt, dass schwangere Frauen, die unter einer entzündeten Blase leiden, nicht herumexperimentieren sollten. Antibiotika scheint immer die einzige Lösung des Problems darzustellen. Ein natürlicher und ganzheitlicher Ansatz sieht jedoch anders aus. Homöopathische Mittel können jedoch ebenfalls die Heilung einer entzündeten Blase bewirken. Bevor jedoch ein natürlicher Ansatz verfolgt wird, sollte verstanden werden was Antibiotika bewirkt. Antibiotika ist nicht nur dafür verantwortlich, dass Bakterien eliminiert werden, auch schadet Antibiotika der Scheidenflora und der Darmflora. Ist die Darmflora verantwortlich für ein intaktes Immunsystem, verringert die Scheidenflora eine übermäßige Ansiedlung von Keimen und Bakterien. Hierdurch kommt es oftmals nach der Blasenentzündung zu einer Pilzinfektion. Vor allem in der Schwangerschaft ist dies nicht selten der Fall. Antibiotika bekämpft somit das Symptom, kann jedoch keinen ganzheitlichen Lösungsansatz darstellen. 

Ein Blasenentzündung ist eine ernst zu nehmende Krankheit, die dich vor allem in der Schwangerschaft aufhorchen lassen sollte. Eine natürliche Therapie ist sehr langatmig, wobei die schmerzhaften Symptome ausgesessen werden müssen. In der Schwangerschaft ist dies nicht zu empfehlen, da Embryo oder Fötus ernsthaften Schaden davon tragen können. Deshalb ist die Behandlung mit Antibiotika in der Schwangerschaft zu empfehlen. Nach der Schwangerschaft kann dann eine natürliche Therapie angegangen werden. Diese beinhaltet:

  • eine Regulierung des Säurehausalts im Körper
  • eine ganzheitliche Darmsanierung
  • eine Umstellung auf eine basische Ernährung

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Was diese Punkte im Einzelnen bedeuten und weitere hilfreiche Tipps erfährst du im Artikel 18.SSW Gesundheitstipp - Blasenentzündung. Eine Therapie gegen Blasenentzündung sollte also präventiv durchgeführt werden, um sie erst gar nicht auftreten zu lassen. Eine Schwangerschaft ist mit ihren Schwangerschaftssymptomen generell sehr anstrengend. Desahlb macht es Sinn sich mit der Thematik Blasenentzündung auseinanderzusetzen, auch wenn sie noch nicht eingetreten ist. 

Quellen und Weiterführendes

http://www.umm.edu/health/medical/altmed/condition/urinary-tract-infection-in-women

http://medplant.nmsu.edu/Diseases/uti/uti.HTML

https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&wo=17&typ=1&nid=73860&s=blasenentz%FCndung

http://www.dgi-net.de/klug-entscheiden-in-der-infektiologie-2/

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11310697?dopt=Abstract

http://www.umm.edu/altmed/articles/cranberry-000235.htm

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4379362/

Grafik im Banner: Sebastian Kaulitzki @ fotolia

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