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Entgiften in der Schwangerschaft

Die heutige Welt ist nicht mehr mit dieser Welt zu vergleichen, die wir zu früheren Zeiten kannten. Umweltgifte, Chemikalien, Radioaktivität und Feinstaub sind allgegenwärtig und schaden unserem menschlichen Organismus. Sicherlich schaffte es unser Körper sich über die Jahre anzupassen und kann heute viele schadende Elemente abwehren. Trotzdem werden wir vielen Giften ausgesetzt, die unserer Gesundheit schaden. Vor allem in der Schwangerschaft sind diese Gifte eine Gefahr für dich und dein Baby in deinem Bauch. Finde hier 10 Tipps, wie du eine Schwangerschaft ohne Gifte leben kannst.

Tipp #1 - Vermeide Nagellack, Haarsprays und Parfums

Nagellack und Nagellackentferner sind chemisch hergestellte Lösungsmittel, die durch das alleinige Einatmen schädlich für deinen Organismus in der Schwangerschaft sind. In Nagellack, Haarsprays und Parfums werden Phthalate verwendet, die sehr schädigend für deine Gesundheit in der Schwangerschaft sind. Hierbei handelt es sich um einen Weichmacher, der zur Produktion von Plastik verwendet wird. Jedoch hat sich im Laufe der Zeit dieser Stoff immer mehr in die Produktion von Kosmetikprodukten geschlichen.

Vor allem der Körper der Frau ist sehr anfällig für diesen Stoff und so gelangen Phthalate schnell in den Blutkreislauf. Eine Studie aus Amerika testete die Auswirkung von Phthalate auf den ungeborenen Fötus in der Schwangerschaft. Laut dieser Studie haben Phthalate eine negative Auswirkung auf die Entwicklung des männlichen Fötus. Hier wurde gezielt die negative Auswirkung auf die Geschlechtsentwicklung hervorgehoben. Um gefährliche Weichmacher in der Schwangerschaft zu vermeiden, solltest du also chemische erzeugte Pflegeprodukte vermeiden und auf natürliche Kosmetika ausweichen.    

Tipp #2 - Deo ohne Aluminium

Dass Deos Aluminium enthalten, ist nur Wenigen bekannt. Noch weniger Menschen ist bekannt, dass Aluminium schädlich für den gesunden Organismus ist. Dein Körper hat gewisse Stellen, an denen er Giftstoffe in Form von Schweiß absondert. Einer dieser wichtigen Stellen ist die Achselhöhle. Was geschieht nun, wenn du ein Deo verwendest, was mit Aluminiumsalzen versetzt ist?  Richtig! Die Schweißbildung wird unterdrückt und somit auch die Möglichkeit für den Körper die körpereigenen Gifte loszuwerden. Es ist jedoch elementar wichtig für deinen Körper, Gifte abzusondern. Dies ist Teil deines Stoffwechsels.

Diese Blockade des Lymphsystems in der Schwangerschaft hat ganzheitliche Folgen, auf die es später keine Rückschlüsse mehr gibt. Auch das Bindegewebe wird beeinflusst, dessen Wichtigkeit kaum zu übertreffen ist. Die Schwächung des Bindegewebes hat viele Symptome zur Folge und so ist es ratsam auf Deodorants zurückzugreifen, die kein Aluminium beinhalten und somit die Schweißbildung nicht verhindern. Vor allem die Achselhöhle, die warm und feucht ist, nimmt schnell giftige Chemikalien auf, die sich in den Lymphknoten festsetzen. Die Beeinflussung des Lymphsystems kann zur Schwächung der Funktion deiner Organe führen, was wiederum Einfluss auf deinen kleinen Fötus haben kann.

Tipp #3 - Natürliche Pflegeprodukte

Natürliche Pflegeprodukte sind diese, die keine chemischen Substanzen, wie Aluminium, Parabene oder Phthalate enthalten. Die Liste der Chemikalien ist lang und kann hier eingesehen werden. Du solltest deshalb in der Schwangerschaft, alle Produkte, die du verwendest, auf ihre Inhaltsstoffe kontrollieren, um jegliche Chemikalien, die deinem Körper in der Schwangerschaft schaden, zu vermeiden. Natürliche Pflegeprodukte sind pflanzlicher Art und unterstützen sogar deinen Säure - Basen Haushalt.

Du solltest in diesem Zusammenhang wissen, dass der Säure - Basen Spiegel deines Fruchtwassers einen exakten pH-Wert von 8,5 hat. Dies ist eine perfekte Umgebung für Föten und auch der Grund, weshalb Babys, wenn sie dann auf der Welt sind, eine perfekte und streichelweiche Haut haben. Deshalb ist es ratsam in der Schwangerschaft und auch danach auf natürliche basische Pflegeprodukte zurückzugreifen, um die Haut keinen hohen pH-Werten auszuliefern. Dies trocknet die Haut aus und verhindert die Produktion von körpereigenen Fetten.  

Tipp #4 - Plastik und BPA

Bisphenol A (BPA) ist ein körperfeindlicher Stoff, der zur Herstellung von Plastik verwendet wird. BPA ist Unteranderem zu finden in Plastiktrinkflaschen und Plastikverpackungen, aber beispielsweise auch in der Plastikarmatur unserer Automobile. Du kannst diesen Stoff kaum umgehen, da er scheinbar fast überall aufzufinden ist. Man kann BPA als unser tägliches Gift bezeichnen und so wurde es zumindest für Babyspielzeuge und Babyfläschchenverboten. Bisphenol A ist vor allem für kleine Föten während ihrer Entwicklungsphase gefährlich, was dich in deiner Schwangerschaft dazu bewegen sollte, Produkte, die BPA enthalten, zu umgehen. Du kannst zum Beispiel nur noch aus Glasflaschen trinken und auf Plastikverpackungen verzichten. Informiere dich immer über Produkte, die Plastik enthalten und kontaktiere die Hersteller.  

Tipp #5 - Alternative Putzmittel

Putzmittel enthalten oft chemische Substanzen, um hartnäckigen Schmutz zu entfernen. Dies ist kein Geheimnis. Doch alleine das Einatmen dieser Substanzen ist für deine Schwangerschaft schädlich. Hier gibt es alternative natürliche Putzmittel, auf die du in der Schwangerschaft zurückgreifen kannst.

Badewanne, Spülbecken und Fließen: 150 Gramm Kernseife, 100 Gramm Natron und 1 Liter Wasser

Toiletten Reinigung: Backpulver, einwirken lassen, Abspülen

Fenster und Spiegel: 200 ml Essig, 3 Liter Wasser, Zeitungspapier statt Tuch

Ofenreinigung: Erst mit Wasser, dann Backpulver verteilen, 10 Stunden ziehen lassen, Klumpen mit Wasser entfernen

Töpfe und Pfannen: Heißes Wasser, Essig, Salz

Teppichflecken: Mit Natron einreiben, danach trocken absaugen

Holzpolitur: Olivenöl und Essig , Verhältnis 4 zu 1

Tipp #6 - Luft und Hausstaub

Frische und saubere Luft ist ein wichtiger Bestandteil für deine Gesundheit, denn Feinstaub und Gase setzen sich schnell auf deinen Bronchen ab und bewirken Juckreiz und Husten. Der natürliche Weg in deiner Wohnung die Luft zu säubern, sind Zimmerpflanzen. Diese wirken als natürlicher Filter und säubern die Luft in deinen Räumen. Zu empfehlen sind: Ingwerblumen, silberne Chrysantheme, Grünlilie, Boston-Farn, englisches Efeu, Friedenslilie und Bambus.

Tipp #7 - Schadstoffe in Baumwolle

Nicht nur, dass Baumwollfelder mittlerweile mittels Gentechnik herangezüchtet werden, auch finden sich in synthetisch hergestellten Baumwollerzeugnissen Stoffe wieder, die deinem Körper in der Schwangerschaft schaden können. Die Verwendung von Pestiziden auf den Baumwollfeldern sucht seines Gleichens, was dich in Bezug auf deine Kleidung, hellhörig machen sollte. Leider ist es gar nicht so einfach herauszufinden, woher die verarbeitete Baumwolle stammt. Jedoch gibt es auch Bio Unternehmen, die Baumwolle aus ökologischem Anbau erzeugen.

Auch größere Einzelhandelsketten, wie zum Beispiel C&A haben mittlerweile ganze Regale an Kleidung, die ausschließlich aus Bio Baumwolle hergestellt werden. Husten, Juckreiz, Ausschlag, aber auch Müdigkeit und Abgeschlagenheit, können Auswirkungen von Chemikalien in der Baumwolle sein. Auch die Entwicklung des fötalen Gehirns kann beeinflusst werden. Deshalb ist es ratsam, seine Kleidung sorgfältig nach Aspekten der Herstellung auszuwählen.    

Tipp #8 - Bio Lebensmittel

Zusätze in Lebensmittel nehmen maßgeblich Anteil an der Zersetzung deiner Gesundheit in der Schwangerschaft. Deine Gesundheit ist das Spiegelbild deiner Ernährung. Ergo solltest du dich in deiner Schwangerschaft stets gesund und ausgewogen ernähren. Hier spielt, neben der Zubereitung deiner Lebensmittel, die Qualität die größte Rolle. Dazu solltest du dich mit dem Begriff „ Bio“ näher auseinandersetzen. Sicherlich ist der eigene Anbau von Lebensmitteln die beste Herangehensweise, um Schadstoffe und Gentechnik in deinen Lebensmitteln zu umgehen.

Doch wer hat schon die Zeit, den Platz und das Wissen dazu. Vor allem in der Schwangerschaft ist Zeit, Kraft und Lust, einen kleinen Biogarten anzulegen, Mangelware. Aus diesem Grund können hier Bio Produkte eine Alternative darstellen. Chemische Zusatzstoffe in Lebensmittel wie zum Beispiel Haltbarmacher, Geschmacksstoffe oder Farbstoffe, Fast Food, Fertignahrung und Mikrowellennahrung sollten in der Schwangerschaft komplett vermieden werden.

Tipp #9 - Zahnpaste ohne Fluorid

Von der Wissenschaft als harmlos eingestuft, findet sich Fluorid nicht nur in unserem Leitungswasser, sondern auch in unserer Zahnpasta. Fluor ist ein Halogen, das in seinem Element niemals alleine vorkommt und als giftiges Gas betrachtet werden kann. Genannt seien beispielsweise Natriumchlorid oder Kalziumfluorid als Verbindung. Natürlich ist Fluorid ein wichtiges Spurenelement, das jedoch nur in der natürlichen Form und nicht in der synthetisch hergestellten, wirkungsvoll für unseren Organismus ist.

Fluorid findet man in Hülsenfrüchten und Wildpflanzen (Mandel, Wallnüssen, Radieschen und grünes Blattgemüse) und ist somit ganz einfach über die Ernährung aufzunehmen. Das Thema Fluorid in Zahnpastaist sehr umstritten. Wenn du jedoch das Leben und deine Gesundheit als ganzheitlich betrachtest, wirst du dir schnell deine eigene Meinung zu diesem Thema bilden. Zahnpasta ohne Fluorid wird von der Firma Weleda Angeboten und ist in jeder Drogerie zu finden.

Tipp #10 - Natürliches Shampoo

Auch Shampoos müssen haltbar gemacht werden. Hierzu werden Parabene verwendet, die nicht nur das Shampoo haltbar machen, sondern auch deinem Organismus schaden. Auf folgende Bezeichnungen solltest du achten, denn diese kennzeichnen den Inhalt von Parabenen:

  • Butylparaben
  • Propylparaben
  • Paraben preservatives (methyl, propyl, butyl, and ethyl)
  • Isobutylparaben
  • 4 Hydroxybenzoesäureethylester
  • 4 Hydroxybenzoesäuremethylester E216

Doch nicht nur die Haltbarmacher in Form der Parabene sind Unheilbringer in den Augen deiner Schwangerschaft, auch viele weitere chemische Substanzen, sind schädlich für den menschlichen Organismus und werden in vielen (in den meisten) Shampoos verwendet. Vor allem in der Schwangerschaft gilt es, sein Shampoo sorgfältig auszusuchen. Zu glauben, dass dein Körper über die Haut keine Giftstoffe aufnehmen kann, ist ein Trugschluss, dem Viele verfallen. So gibt es Körperzonen, die aufnahmefähiger, als Andere sind. So nehmen der Mundbereich, der Augenbereich, die Achselhöhlen und der Kopfbereich schneller schädliche Substanzen auf. Folgende Substanzen solltest du in der Schwangerschaft vermeiden.

  • Benzalkoniumchlorid
  • 1,4-Dioxane
  • Isopropyl
  • Bronopol
  • Methylchloroisothiazolinone
  • Toluene
  • Alkohol
  • Ammonium Lauryl Sulfate
  • MEA compounds Methylisothiazolinone
  • Liquidum Paraffinum
  • Ethoxylated surfactants
  • Chlormethylisothiazolinon
  • Lauryl dimonium hydrolysed collagen
  • Sodium Hydroxide
  • Butylhydroxyanisol (bha)
  • Cocoyl Taurate
  • PVP/VA Copolymer
  • Sulfate SLES
  • TEA (Triethanolamine)
  • Butylhydroxytoluol (bht)
  • Silicone derived emollients
  • Imidazolidinyl Urea
  • Isothiazolinone
  • Paraffin wax/oil
  • Dimethicone Disodium Dioctyl Sulfosuccinate
  • DMDM Hydantoin
  • Rancid Natural Emollients
  • Ammonium Lauryl Sulfate
  • ChlorideTalc
  • Formaldehyde
  • Fragrance Hydrolysed
  • Diazolidinyl urea
  • Laureth Sulfate
  • Isopropyl PalmitateLanolin
  • Polyethylene Glycol
  • Sodium Cocoyl Sarcosinate
  • Sodium Laureth
  • Sodium Methyl
  • Stearalkonium

Diese Hinweise sind ein Denkanstoß, die wach rütteln sollen. Nicht nur in der Schwangerschaft, sondern auch wenn dein Baby auf der Welt ist, gilt es wachsam zu sein und auf das eigene Bauchgefühl zu hören.

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