Das sollten Sie mit Babys und Kleinkindern auf dem Segelboot beachten

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Segeln und Yachtfahren ist etwas, dass immer den Hauch von Abenteuer und Freiheit mit sich trägt. Und dem ist auch so, es ist wirklich ein riesiges Vergnügen. Mit der guten Benetau raus aufs Meer, und über die Wellen gleiten, das hat schon etwas. Natürlich möchten auch Familien diese Freude gemeinsam erleben und stechen gemeinsam in See. Doch wo vorher Party und lockeres Leben angesagt waren, ist das mit Kleinkindern und Babys anders. Dort werden einige Vorkehrungen erforderlich und ein hohes Maß an Aufmerksamkeit.

Segeln mit Kleinkind und Baby – Vorsicht zu jeder Zeit

Mit dem Segelboot aufs Wasser hinauszufahren ist für kleine Kinder etwas Schönes. Für sie ist es ein riesiges Erlebnis das mächtige Element Wasser so hautnah zu erleben. Planschen, Angeln und Spielen – für Entertainment wird gesorgt sein. Als Eltern sollten Sie jedoch unbedingt besondere Aufmerksamkeit walten lassen.

Schwimmweste – überall

Auch wenn es etwas unkomfortabel sein kann, legen Sie dem Kind eine Schwimmweste an und lassen sie diese immer an. Beziehungsweise sollte sie so lange wie möglich an sein. Auch dann, wenn Sie Ihr Kind im Blick haben. Sollte irgendetwas passieren, eine ungünstige Welle, ein Ausrutscher dann würde das Kleine untergehen wie ein Stein. In dunklen Gewässern mit schlechter Sicht besteht kaum noch eine Chance hinterherzuspringen und es zu retten.

Niemals allein rausfahren

Fahren Sie niemals als einzelne Person mit einem Kleinkind aufs Wasser. Fall Ihnen etwas passiert, Sie sich den Kopf anschlagen und ohnmächtig werden, dann wäre das eine Katastrophe. Niemand kann dann Hilfe holen, den Winzling beaufsichtigen oder das Boot wieder in den Hafen steuern.

Vorsorge gegen Seekrankheit

Die ungewohnten Bewegungen eines Bootes oder einer Yacht auf dem Wasser können bei manchen Menschen das auslösen, was als Seekrankheit bekannt ist. Es ist ein Problem mit dem Gleichgewichtsorgan. Daher ist es sinnvoll vor dem ersten großen Segeltörn so etwas wie eine Probefahrt zu machen. Dann können Sie sehen, ob Ihr Kind den Wellengang verträgt.

Sollte Seekrankheit auftreten, dann gibt es einige Maßnahmen, die dabei helfen die Symptome zu reduzieren. Als einfachstes Mittel gilt ein kleines Schläfchen.

Babys – besondere Maßnahmen

Was die Sicherheit von Babys angeht gibt es noch einige Gesichtspunkte, die berücksichtig werden müssen.

Baby Rettungsweste

Es gibt tatsächlich spezielle Baby Rettungswesten. Sie sehen aus wie eine Art Luftmatratze, bei der es einen extra stabilen Bereich gibt, um den Kopf zu stützen. Eine solche Weste kann auf einem Segelboot durchaus als Bett oder Liege genutzt werden. Sprich: immer anlassen. Boote kentern normalerweise nicht einfach so, aber wenn etwas Unerwartetes passiert, dann ist es gut, wenn das Kind schon drin ist.

Ausreichend Nahrung an Board

Stellen Sie unbedingt sicher, dass ausreichend Nahrung an Board ist für das Kind. Wer sich weit weg von der Küste befindet, der braucht schnellen Zugang zu Essen. Wichtig ist das deshalb, weil jeder mal in eine Notsituation gelangen kann. Und wenn das passiert und es mitunter viele Stunden dauern kann, bis die Hilfe ankommt, benötigen Kinder in der Zeit Nahrung. Oder, der stillenden Mutter passiert etwas unterwegs und dann hat das Baby keinerlei Nahrungsquelle mehr. Lieber zu viel mitnehmen als zu wenig lautet in dem Fall die Devise.

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