Die beste Geldanlage für Kinder – Lernen Sie, wie Sie in Aktien investieren

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Mit Geld umgehen will gelernt sein, am besten so früh wie möglich. Denn je mehr Sie sparen und es richtig investieren, umso eher wird sich das Geld von alleine vermehren können. Der Zinseszinseffekt macht es möglich. Deswegen ist es für jede Generation wichtig den Umgang mit Geldanlagen sicher zu beherrschen. Sowohl Eltern als auch Kinder profitieren davon für ein ganzes Leben.

Problem an der Sache ist nur, dass der Markt absolut unübersichtlich ist. Es gibt so viele Finanzprodukte, bei denen kein normaler Mensch weiß, was dort eigentlich genau gemacht wird. Einige kleiner Bildungsmaßnahmen sind auf jeden Fall notwendig, damit Sie richtig investieren lernen.

Wir möchten Ihnen dabei ein wenig unter die Arme greifen. Wir zeigen einige Grundlagen, mit deren Details es sich zu beschäftigen lohnt. Mit diesen Methoden werden Sie Ihr Geld und das Ihres Kindes so anlegen, dass eine solide Rendite langfristig fast schon garantiert ist.

Festgeld – lohnt sich momentan nicht

Es gab Zeiten, da musste man als Normalverbraucher einfach nur sparen, und dann vermehrte sich das Geld durch Zinsen. Viele Deutsche hatte ihre eigenen Einlagen und das vom Nachwuchs auf Sparbüchern gehortet. Dort gab es dann ein paar Prozent Zinsen. Kein Risiko, bei nahezu 100% sicherem Ertrag. Sagen wir mal, es war OK.

Seit der Finanzkrise 2007, als die EZB den Leitzins auf Null reduziert hat, ist diese Form das Sparens nicht mehr sinnvoll. Allerdings könnte es sein, dass irgendwann wieder die Zinsen angehoben werden, dann liefert diese Geldanlage eine gute Rendite. Zumindest dann, wenn die Zinsen höher sind als die allgemeine Inflation.

Aktien – Fonds – ETF – die Top Geldanlagen

Eltern aufgepasst, hier kommt die wohl beste Option, mit der Sie Ihrem Kind etwas Gutes tun können: Aktien.

Aktien sind Anteile an Unternehmen, jeder Aktionär wird am Gewinn einer Firma beteiligt. Leider passiert es immer wieder, dass Unternehmen pleite gehen. Daher haben Finanzexperten schon vor langer Zeit Fonds zusammenstellt, wo ein Mix aus Aktien gekauft wurde. Anleger konnten Anteile auf einen Schlag erwerben oder über einen Fonds-Sparplan.

Problem bei der Sache war, dass die Manager solcher Fonds teilweise horrende Gebühren dafür kassierten, dass sie ihre Expertise für den Kauf einsetzten. Dennoch war es so, dass sich 80% von ihnen schlechter schlugen als der Index, mit dem sie sich verglichen. Also zum Beispiel der DAX, der Dow Jones, der S&P 500, MSCI WORLD oder EUROSTOXX50 usw.

Aus diesem Grund entwickelten Finanzinstitute sogenannte ETF – die Exchange Traded Funds. Das sind Aktien- oder Anleihefonds, die nahezu exakt einen gewünschten Index nachbilden. Somit war es quasi möglich ein Stück DAX oder ein Scheibchen Dow Jones usw. zu kaufen, das sich genau gleich entwickelt.

Diese ETF glänzen dadurch, dass ihre Verwaltungskosten gegen Null tendieren. Die Arbeit wird vom Computer gemacht und nicht von einem gierigen Manager, der sich selbst Millionenbeträge als Lohn auszahlt. Dieser Computer legt das Geld neuer Investoren emotionslos so an, wie der Index sich gerade zusammensetzt.

Wer seinem Kind ein solides Startkapital fürs Leben mitgeben möchte, der investiert in einen ETF-Sparplan. Jeden Monat, immer kleine Beträge, summieren sich in 20 Jahren zu einem riesigen Berg Geld, der regelmäßige Dividenden abwirft. Somit haben die lieben Kleinen bereits mit 18 oder 20 Jahren so etwas wie eine kleine Grundrente. Wer würde sich da nicht freuen.

Der Robo-Advisor

Relativ neu sind auf dem Gebiet die Robo-Advisor-Fonds. Hier wird einfach eine Software mit bestimmten Anlageregeln gefüttert. Ab dann kauft und verkauft die Software im Depot vom Kind automatisch Papiere. Das Gute ist: es passiert völlig emotionslos. Je nach Qualität der Programmierung, gibt es bessere und schlechtere Robo-Ratgeber. Manche erzielen durchaus beachtliche Renditen. Und das über lange Sicht, bei steigenden und fallenden Märkten. Sie finden für jede Lage die richtigen Papiere.

Ihr Vorteil gegenüber den ETF ist, dass sie bei einem Finanzcrash garantiert rechtzeitig alles in Sicherheit bringen. Ein ETF dagegen ist, wie gesagt ein Index-Nachbilder. Dort würde niemand die Reißleine ziehen, sondern das Depot kollabiert im gleichen Maße wie die Indizes.

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