DIESES FOTO RETTETE SEIN LEBEN

Gelbsucht Baby

Das ist tatsächlich eine unglaubliche Geschichte, aber hätte der Vater das Bild nicht bei Facebook gepostet, hätte es vielleicht keine Rettung mehr für das Baby geben können.

Alles begann damit, dass ein Vater dieses Bild in den sozialen Medien geteilt hat. Nach einiger Zeit meldete sich ein Mann, der fragte, ob es dem Kind gut gehe. Er erkenne etwas, dass sehr gefährlich aussehe. Nach einer kurzen Konversation offenbart der Mann, dass er ein Kinderarzt und deswegen etwas besorgt sei. Die gelbe Farbe in den Augen des Neugeborenen irritiere ihn. Er fragt den Vater, ob das Kind Gelbsucht habe, worauf der Vater erwiderte, dass er es nicht wüsste.

Sofort begibt sich der Vater ins Krankenhaus und die Ärzte stellen tatsächlich fest, dass der kleine Wurm die Gelbsucht hat. Gelbsucht ist nicht auf anhieb tödlich und tritt häufiger auf als man glaubt. Eigentlich wird die Gelbsucht direkt nach der Geburt im Krankenhaus erkannt und behandelt. Findet keine Behandlung statt, kann dies zum Schaden am Gehirn führen oder sogar auch tödlich enden.

Was ist denn Gelbsucht bei Neugeborenen überhaupt?

Gelbsucht bei Neugeborenen tritt auf, wenn im Blut zu viel Bilirubin (der Gallenfarbstoff) enthalten ist. Föten atmen das Sauerstoff über die Nabelschnur, welche mit der Mutter verbunden ist. Der Fötus benötigt hierfür viele Sauerstoffträger, welche das oben genannte Bilirubin enthalten. Verlässt das Baby dann den Bauch der Mutter, atmet es allein, so dass es diese roten Blutkörperchen nicht mehr benötigt.

Beim Abbau wird Bilirubin in einer wasserunlöslichen Form freigesetzt, wobei das Bilirubin dann von der Leber verarbeitet wird. Nun kann es zu einem Stau vor der Leber kommen, so dass das Bilirubin ansteigt. Bei einem zu hohem Bilirubin-Wert, breitet sich die sogenannte Gelbsucht von oben nach unten aus, also vom Kopf über die Brust, bis in ganz schlimmen Fällen zu den Füßen. Da die Gelbsucht im Kopf beginnt, ist sie gut in den Augen der Neugeborenen zu erkennen.

Bei diesem Fall war die Gelbsucht schon längere Zeit unerkannt geblieben. Beim Eintreffen in der Klinik waren die Ärzte über das Versagen bei der Geburt schockiert. Der kleine Spross musste sofort behandelt werden und hat natürlich überlebt. Ob man das als Eltern hätte erkennen müssen?

 

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