HÄUFIGE SCHWANGERSCHAFTSSYMPTOME

Häufige Schwangerschaftssymptome

Die Schwangerschaft ist eine tolle Sache, wären da nicht die ganzen Beschwerden, die einer Frau während ihrer Schwangerschaft das Leben schwer machen. Bei Symptomen und Beschwerden während der Schwangerschaft handelt es sich um keine ernsthaften Erkrankungen, doch sind diese oftmals anstrengend, schmerzhaft und ermüdend. Nicht alle Frauen haben die gleichen Auffälligkeiten. Die Schwangerschaft ist bei jeder Frau unterschiedlich und es gilt jede Unannehmlichkeit fachgerecht zu lindern. 

Ausfluss

Entspannt sich der Vaginalbereich in der Schwangerschaft, kann es bei vielen Frauen zu einem Scheidenausfluss kommen. Dieser ist im Normalfall farblos oder weiß und tritt ohne Schmerzen oder Jucken auf.

Was machen? Zur Behandlung nach dem Ausfluss können Produkte mit Milchsäure helfen. Diese enthemmen den Vaginalbereich. Vaginaltabletten mit Vitamin C können zusätzlich die Vaginalgegend entsäuern.

Bänderschmerzen

Deine Gebärmutter wächst sehr schnell durch deine Schwangerschaft, was mit der Fruchtwasserproduktion, aber auch dem heranwachsen deines Baby zusammenhängt. Deine Gebärmutter ist an Bändern befestigt, den so genannten Mutterbändern. Eine Verankerung mit deinem Becken ist somit gewährleistet. Durch den Wachstum deiner Gebärmutter dehnen sich diese Bänder, was einen ziehenden Schmerz in deiner Leiste verursachen kann. Das Gefühl ist mit einem Muskelkater vergleichbar. 

Was machen? Du kannst durch eine Ölmassage deine Schmerzen lindern. Auch ein Bad kann deine Bänder entspannen. Bei einem Bad solltest du jedoch sehr vorsichtig sein, denn eine Temperatur, die höher ist als 36 Grad Celsius kann deinem Baby schaden. Verwende ein Thermometer, um die Wassertemperatur zu kontrollieren. Ein Besuch beim Chiropraktor ist in der Schwangerschaft ein wahres Muss.

Brustschmerzen

Deine Brust nimmt während deiner Schwangerschaft rapide an Volumen zu. Sie bereitet sich so langsam darauf vor als Futterspende für dein kleines Baby zu fungieren. Die Brust wächst und die Milchkanäle beginnen mit ihrer Entwicklung. Dieser Prozess verursacht Schmerzen, die vor allem in den ersten Monaten ungewohnt und unangenehm daher wirken.

Was machen? Oftmals hilft es seine Brust ausreichend zu stützen, aber sie nicht zu sehr zu belasten. Hier kann ein elastischer Büstenhalter Abhilfe schaffen. Auch das einölen kann das Spannen der Haut verringern.

Erschöpfung

Du wirst vor allem in den ersten Monaten eine neue Müdigkeit an dir entdecken. Dies Erschöpfung wird durch deinen neuen Hormonhaushalt und deinen schwächeren Blutdruck hervorgerufen.

Was machen? Viel Bewegung an der frischen Luft und eine vitaminhaltige Ernährung können dem entgegenwirken. Dein Körper benötigt gerade in der Schwangerschaft eine Menge Vitamine. Gegen die Müdigkeit ist es wichtig, viel Eisen zu sich zu nehmen. Einen hohen Eisenanteil haben Beispielsweise Fleisch, Kartoffeln, Vollkornbrot, Sonnenblumenkerne und Aprikosen.

Hämorrhoiden

Diese knotenförmigen Gefäßerweiterungen am Pop siedeln sich am After an. Ein juckender Schmerz und Blutflecken am Kot ist ein Indiz für Hämorriden.

Was machen? Viel trinken und eine ballaststoffreiche Ernährung können Hämorrhoiden vorbeugen. Solltest du bereits unter Hämorrhoiden leiden, kann durch Medikamente, wie Salben und Zäpfchen Abhilfe geleistet werden. Vermeide es außerdem bei deinem Stuhlgang zu sehr zu pressen und achte darauf, dass dein Stuhlgang weich ist. Hier gibt es weitere Hinweise für eine natürliche Behandlung von Hämorrhoiden.

Nasenbluten

Häufiges Nasenbluten wird dadurch begründet, dass die Schleimhäute in der Schwangerschaft besser durchblutet sind und dies schneller zu Nasenbluten führt. 

Was machen? Bei akutem Nasenbluten sollte das Bluten gestoppt werden in dem die Nasenflügel zusammengedrückt werden und der Kopf leicht nach vorne gebeugt ist. Nach einigen Minuten sollte das Blut geronnen und die Blutung gestoppt sein. Ein kaltes Tuch auf Nacken und Stirn unterstützen diesen Prozess.

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen treten in der Schwangerschaft sehr häufig auf. Das Bindegewebe ist in der Schwangerschaft dehnbarer und außerdem belastet das Gewicht deines Baby dein Kreuz.

Was machen? Die beiden Stichworte bei Schmerzen im Rücken lauten Entlastung und Sport. Versuche deinen Rücken stets zu entlasten, indem du keine schweren Dinge hebst und beim Bücken immer in die Knie gehst. Außerdem darfst du in deiner Schwangerschaft auch Sport treiben. Überlaste deine Muskeln und vor allem deine Bauchmuskeln nicht zu sehr. Mit den richtigen Rückenübungen kannst du Rückenschmerzen vorbeugen.

Ischiasbeschwerden

Der Ischiasnerv wird durch die Verschiebung deines Beckens eingeklemmt. Dieser Schmerz kann bis in deine Beine wirken.

Was machen? Hier hilft nur Entspannung in Form von gekonnten Massagen und Bädern. Es gilt seinen Rücken zu entlasten und zu entspannen, um den Ischiasnerv zu befreien.

Schlafstörungen

Das du während deiner Schwangerschaft nicht gut schlafen kannst, kann mehrere Gründe haben. Einerseits beansprucht dich die neue Situation Mental und Ängste lassen dich die nachts wach daliegen. Später kommt der Umstand deiner Körperveränderung hinzu, der dich unbequem wach hält.

Was machen? Um deine innere Ruhe zu finden solltest du dir einen geregelten Tag aufbauen und Stress vermeiden. Wie bei einem klein Kind sind Rituale vor dem Insbettgehen sehr hilfreich, um einzuschlafen. Auch warme Getränke helfen dir zum Schlaf. Vermeide es auf dem Bauch zu liegen, da das Gewicht deiner Gebärmutter samt Inhalt vor allem am Ende deiner Schwangerschaft auf gewisse Venen drückt und deine Blutzirkulation beeinträchtigen. Das schadet auch deinem Kind. Versuche immer seitlich am besten auf der linken Seite zu liegen und nutze Kissen, die dich stützen. Ein Kissen zwischen deinen Beinen wird dir zusätzliche Stabilität bieten. 

Schwindelgefühl

Bei vielen Frauen ist während der Schwangerschaft ein Schwindelgefühl zu verzeichnen. Die Ursache kann damit zusammenhängen, dass sich am Anfang der Schwangerschaft der Körper dem schneller werdende Blutkreislauf anpassen muss. Später ist die häufigste Ursache der wachsende Uterus. Dieser drückt auf die Adern was ein Schwindelgefühl auslöst.

Was machen? Wichtig ist es deinen Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Bei einem Schwindelanfall gilt es sich sofort hin zu setzen oder auch hin zu legen. Du solltest etwas essen und ausreichend trinken um deinen Körperhaushalt zu regulieren.

Sodbrennen

Sodbrennen tritt oft auf Grund zu säurehaltiger Lebensmittel auf. Auch salzige und starkgewürzte Lebensmittel führen oftmals zu Sodbrennen. In der Schwangerschaft drückt deine größer werdende Gebärmutter auf deinen Magen, was Magensäure in deine Speiseröhre presst. 

Was machen? Zur Neutralisierung der Säure in deiner Kehle wird dir ein Glas Milch weiterhelfen. Es gilt im Allgemeinen seine Nahrung sehr gut zu zerkauen und langsam zu schlucken. Lass dir Zeit beim Essen. Auch das Zerkauen von Haselnüssen dient zur Neutralisierung der Magensäure. 

Verstopfung

Wenn du Schwanger bist ist es möglich, dass sich bei dir eine Darmträgheit einstellt. Vorsicht! Abführmitteln können deinem kleinen Sprössling im Bauch schaden.

Eine Ursache für deine Verstopfung kann das Hormon Progesteron sein, das deine Darmbewegungen verringert und deinem Darm Flüssigkeit entzieht.

Was machen? Im Fall von Verstopfung gilt eine Regel. Trinken, trinken, und nochmals trinken! Auch wenn es dir oftmals schwer fällt viel zu trinken, solltest dich überwinden. Versuche große Gefäße zu verwenden wie zum Beispiel ein Hefeweizen Bierglas. Psychologisch wirst du versuchen das Glas leer zu trinken, was die Menge erhöht. Auch auf deine Ernährung gilt es zu achten. Ballaststoffreiche Kost kann hier helfen. Hier findest du unsere Lebensmittelliste 

Wadenkrämpfe

Wadenkrämpfe suchen dich in der letzten Schwangerschaftsphase häufig bei Nacht heim. Dein zusätzliches Gewicht belastet deine Muskulatur welche sich dann bei Entspannung verkrampft.  Ein Mangel an Magnesium und Kalzium oder ein Überschuss an Phosphor, das in Fertiggerichten, Softdrinks wie Cola und Limonade und Chips enthalten ist, können die Ursache für einen Wadenkrampf sein.

Was machen? Bei einem Krampf musst du deinen Muskel umgehend dehnen, indem du deine Bein streckst und deine Zehen zum Körper ziehst. Der Schmerz wird besänftigt bis er verschwindet. Danach hilft wärme in Form einer Wärmeflasche. Um einen Krampf zuvor zu kommen gilt es seine Muskulatur in Form zu halten oder auch Dehnübungen vor dem Insbettgehen zu exerzieren. Magnesium- und Kalziumtabletten über den Tag sind auch eine gute Methode einen Krampf zu verhindern. 

Wassereinlagerungen

Wassereinlagerungen entstehen zu meist am Ende der Schwangerschaft und sind ein Schutzmechanismus für die bevorstehende Geburt. Wird bei der Geburt das eigene Blut zu dickflüssig, kann der Körper an Hand der Wassereinlagerungen aus dieser Reserve etwas zuführen. Werden die Einlagerungen zu auffällige sollte jedoch sofort der Arzt informiert werden.

Was machen? Bewegung, rhythmische Übungen, vor allem mit deinen Fingern und leichte Massagen, werden dir helfen diese Wassereinlagerungen zu minimieren. Auch eine Lymphdrainagen kann den Flüssigkeitshaushalt anregen und die Funktion deiner Niere aktivieren.

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