Wie viel Muttermilch benötigt mein Baby - Steigerung der Milchmenge

stillen milchmenge

Ein kleines Baby benötigt je nach Entwicklungswoche eine steigende Muttermilchmenge. Oftmals ist es für die werdende Mutter zu Beginn schwer einzuschätzen, wie viel Muttermilch ihr Baby wirklich benötigt. Bedenken, dass die Milchmenge durch einen größer werdenden Bedarf des Babys manchmal nicht ausreicht und der kleine Nachwuchs deshalb schreit, sind durchaus berechtigt. Im Regelfall steigt die Milchmenge der Mutter in der Brust mit dem Bedarf des Babys. Doch was bedeutet Regelfall? Vorallem in der Anfangzeit dauert es seine Zeit bis du und dein Baby euch eingespielt habt. Es kann also passieren, dass nicht genügend Muttermilch vorhanden ist und dein kleiner Spross nicht satt wird. Auch kann es vorkommen, dass es sehr lange dauert, bis der Spendereflex einsetzt. Das Baby wird ungeduldig, nuckelt an der Brust ohne, dass etwas passiert, und beginnt sich zu beschweren. Geduld ist gefragt, doch wie will man als junge Mutter, ohne viel Stillerfahrung, ruhig bleiben, wenn der kleine Nachwuchs immer unruhiger wird?

Keine Frage, Stillen ist ein komplexer Prozess. Es ist garantiert ein natürliches und sehr wertvolles Geschenk unserer Natur, doch bedarf es viel Geduld und Übung. Nach einer gewissen Zeit wird sich eine Routine einstellen, die dir und deinem Baby ein paar wunderschöne Stunden pro Tag bescheren wird. Um an diesen Punkt zu gelangen, gibt es Möglichkeiten, die Muttermilchmenge zu fördern. Finde hier einige Tipps, die dir bei der Umsetzung helfen. Beginnen kannst du damit bereits in der Schwangerschaft.

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Die Milchmenge steigern

  • Viel trinken! Mindestens 3 Liter Wasser pro Tag
  • Auch Malzbier ist ein super Getränk zum Stillen, um die Milchmenge zu erhöhen. 2 Flaschen Malzbier am Tag sind absolut milchfördernd. Du kannst auch täglich einen Liter Stilltee trinken, das steigert deine Milchmenge gleichermaßen. Besonders zu empfehlen ist hier der Stilltee von Weleda.
  • Häufiges Anlegen an die Brust steigert die Milchmenge. Das Ergebnis macht sich nach einer Zeit bemerkbar. Häufiges Anlegen bedeutet in einem Rhythmus von allen 2 Stunden. 
  • Wechsel die Positionen zwischen Wiegegriff und Fußballgriff.
  • Eine gesunde und ausgewogene Ernährung trägt zu einer Erhöhung der Milchmnge bei. Mehr zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung erfährst du hier.
  • Viel Ruhe und Ausgeglichenheit der Mutter
  • Viel Körperkontakt zu deinem Baby und gemeinsames Schlafen. Damit steigert sich die Saugfähigkeit deines Babys.
  • Kein Stress! Ein ganz entscheidender Faktor ist Stress. Besonders für junge Mütter ist vor allem die Anfangszeit nach der Geburt eine sehr Anstrengende. Schlafmangel und die körperliche Belastung der Geburt sind Stressfaktoren, die das Stillen erschweren. Auch andere Stressfaktoren sind nicht förderlich für das Stillen. Wenn eine Mutter sich nicht mit dem Stillen anfreunden kann, sei es aus egoistischen oder aus moralischen Gründen, kann dies zu Blockaden führen, die ein homogenes Stillen verhindern. Der Geist und die Psyche sind maßgebend zum Stillen.
  • Bochshornklee (Kapseln)
  • Haferbrei
  • Magnesium fördert die Durchblutung. Auch die Brüste werden besser durchblutet, was die Milchmenge erhöht. Erfahre hier mehr über die Aufnahme von Magnesium.

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Welche Milchmenge benötigt mein Baby?

Um zu verstehen, welche Mengen an Nahrung ein neugeborenes Baby in den ersten Tagen und Wochen benötigt, ist es von Bedeutung zu wissen, wie groß das Fassungsvolumen des Magens zu Beginn ist. In den ersten Tagen bekommt dein Baby das Colostrum (Vormilch) zu trinken. Die Menge an Colostrum ist sehr gering. Wenn du jedoch weißt, wie groß der Magen deines Babys ist, kannst du die geringe Menge zu Beginn besser nachvollziehen.

Der 1. Tag nach der Geburt

Der Magen deines Säuglings fast 5-7 ml. Der Magen ist so groß wie eine Murmel. 

Der 3. Tag nach der Geburt

Der Magen deines Säuglings fast 22-25 ml. Der Magen ist so groß wie ein Tischtennisball.

Der 10. Tag nach der Geburt

Der Magen deines Säuglings fast 60 -81 ml. Der Magen ist so groß wie ein großes Hühnerei. 

Das Fassungsvermögen des kleinen Magens ist in den ersten Tagen nicht so groß. Das Colostrum aus der Brust der Mutter reicht in den ersten Tagen, um deinen Säugling zu ernähren. Der Magen wächst und somit auch der Bedarf deines Babys. Nach dem Milcheinschuss kannst du diesen Bedarf nach und nach abdecken. 

Bedarf deines Babys in den ersten 2 Wochen

200 - 300 ml am Tag

Bedarf deines Babys in der 3 und 4 Wochen

400 - 600 ml am Tag

Bedarf deines Babys im 2 Monat

700 - 800 ml am Tag

Bedarf deines Babys im 3 Monat

750 - 850 ml am Tag

Bedarf deines Babys im 4 Monat

750 - 900 ml am Tag

Bedarf deines Babys im 5 Monat 

650 - 800 ml am Tag

Bedarf deines Babys im 6 Monat

550 - 650 ml am Tag

Bedarf deines Babys im 7 Monat

350 - 400 ml am Tag

*Diese Angaben sind lediglich Richtwerte, da jedes Baby sich je nach Gewicht, Größe und Entwicklung unterscheidet. Diese Angaben sind mit der Annahme, dass ab dem 5. Monat beigefügter wird. Der Muttermilchbedarf sinkt aus diesem Grund.

Es sei gesagt, dass Babys am Besten wissen, wie viel Muttermilch sie benötigen. Wenn dein Baby bei jedem Mal sehr kurz trinkt, kannst du es öfter am Tag anlegen. Eine Überfütterung mit Muttermilch ist quasi ausgeschlossen, da der Magen wie ein Überlaufventil funktioniert. Trinkt dein Baby zu viel Muttermilch, kommt es als Milchschwall wieder heraus. Wenn dein Baby übermäßig viel Milch spuckt, kann es sein, dass es etwas zuviel trinkt. Dies stellt jedoch keine Bedrohung da. Wenn dein Baby nicht an Gewicht verliert, brauchst du dir keine Gedanken über Reflux machen. 

Bei Bedenken solltest du jedoch immer deine Hebamme kontaktieren und sie nach Rat fragen.

Füttern nach Vorgabe oder nach Bedarf deines Babys?

Eine wichtige Frage stellt sich nach der Häufigkeit, wie oft du dein Kind zum Stillen anlegen solltest. Wurde vor einigen Jahren noch eine 4-Stunden-Regel konstantiert, (also das Füttern in einem 4 Stunden Rythmus, nicht früher und nicht später), geht man heute viel bewusster auf sein Baby ein. Sein Baby in ein vorgegebenes Schema zu drängen und es einem Rhythmus zu unterwerfen, ist kein empfehlenswerter Weg. Babys haben hunger wenn sie hunger haben und benötigen Muttermilch für Wachstum und Entwicklung. Der Irrglaube, Babys durch einen Rythmus erziehen zu können, sollte nun ad acta gelegt werden, denn Nichts ist für einen kleinen Sprössling schlimmer, als das Verwehren der Nahrung mit Schrein als Resultat. Dies hat löst das Stresshormon Cortisol auslöst, welches sich im Übrigen schädlich auf das Gehirn auswirkt.

Das Stillen eines Babys ist eine sehr sensible Angelegenheit für Mutter und Baby und Bedarf ein gemeinsames Einspielen. Die Milchmenge wird sich nach und nach anpassen, was du jedoch aktiv unterstützen kannst. Sobald eine Routine einkehrt, wirst du die Zweisamkeit so richtig genießen können.

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