FRUCHTBARKEIT - DIE FRUCHTBARKEIT DES MANNES

Fruchtbarkeit mann

Nicht nur die Frau sollte bei dem Versuch ein Kind zu zeugen auf ihre Gesundheit achten, sondern auch der Mann. Der Gesundheitsgrundsatz sollte generell eine verstärkte Rolle im Leben spielen, bei dem Wunsch auf Nachwuchs sollte der Fokus jedoch noch gezielter auf das Thema Gesundheit gerichtet sein. In etwa 10% der Männer in Deutschland haben Probleme mit der Fruchtbarkeit. Die Gesundheit des Mannes spielt eine große Rolle beim Thema Kinderkriegen und ist sehr oft ausschlaggebend, ob der Versuch ein Baby zu zeugen erfolgreich sein kann.

Es gibt einige Ratschläge, die ein Mann befolgen kann, um die Qualität seines Spermas zu verbessern. Auch wenn die Planung eines Babys noch nicht stattgefunden hat, sollte der Mann jetzt schon um seine Gesunden bemüht sein, um für einen späteren Zeitpunkt gewappnet zu sein, denn das Spiel mit der eigenen Gesundheit ist nur in einem nachhaltigen und ganzheitlichen Rahmen zu betrachten.  

Zigaretten  

Durch das Rauchen, wenn wundert das, wird sowohl die Menge, als auch die Beweglichkeit der Spermien drastisch reduziert. Die Fruchtbarkeit des Mannes kann durch das Einstellen des Zigarettenkonsums stark erhöht werden. Wenn dein Partner das Rauchen einstellt, steigen die Chancen auf eine schnelle und gesunde Befruchtung deiner Eizelle.

Alkohol

Der überschwängliche Alkoholgenuss schadet dem Sperma deines Partners und beeinträchtigt die Fruchtbarkeit ungemein. Hier gibt es keine Richtwerte, da jeder Körper unterschiedlich auf Alkohol reagiert. Die Menge an Alkohol zu reduzieren oder gar ihn ganz weg zu lassen kann daher nur von Vorteil sein.

Ernährung

Wusstest du, dass Sojaprodukte Östrogene enthalten und deshalb nicht in größeren Mengen gegessen werden sollten. Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung mit Vitaminen, Folsäure, Zink und Omega 3 Fettsäuren sollte dein Partner täglich zu sich nehmen. Starkes Untergewicht oder starkes Übergewicht durch eine fettige und unausgewogene Ernährung beeinträchtigen ebenfalls die Fruchtbarkeit des Mannes. Dein Partner sollte also eurem Kinderwunsch zu Liebe viel Obst und Gemüse, fettarmes Fleisch, viel Fisch und ausreichend Milchprodukte essen und das am besten mit dir, in einem regelmäßigen und festgelegten Zeitrahmen, gemeinsam.  

Sport  

Ausreichend Bewegung und Fitness erhöht die Spermaqualität. Vorsicht! Bei Ausdauersport sinkt der Testosteronspiegel und somit auch die Qualität der Spermien. Auch vom Muskelaufbau, vor allem mithilfe von Hormonpräparaten, ist abzuraten. Zu empfehlen ist in jedem Fall eine gesunde Einstellung zum Sport. Oft wird der Sport zum Ausgleich von Stress und Unmut missbraucht und in einem Maße praktiziert der mehr schadet, als dass er wohl tut. Ist der verantwortungsbewusste Umgang mit Bewegung und Kraftaktivitäten gegeben, ist Sport absolut ein positives Element für das Projekt „Babymachen“

Kleidung

Die Temperatur des Körpers unterscheidet sich deutlich von der Temperatur der Hoden. Der Hodensack ist deutlich kühler und liegt bei einer Temperatur zwischen 33 und 35 °C. Diese Temperatur wird benötigt um gesunde Spermien zu produzieren. Zu enge Kleidung, die den Hodensack einengen und somit aufwärmen, sind schädlich für die Spermienproduktion.

Ejakulation  

Wird Spermaflüssigkeit aufgespart und lange im Hoden gehalten ist dies ein negativer Aspekt für die Spermaqualität. Die Ejakulation sollte bei deinem Partner regelmäßig, am besten jeden Tag oder alle zwei Tage, stattfinden, um die Qualität des Spermas immer hoch zu halten.

Langes Sitzen  

Männer die viel sitzen, dazu zählen Kraftfahrer oder Männer die sehr lange Zeit im Büro verbringen, schaden damit ihrer Fruchtbarkeit. Dein Partner sollte also seinen Beine etwas Freiheit gönnen und lange Sitzphasen vermeiden.

Stress

Stress schadet der Fruchtbarkeit. Das ist in unserer Evolution fest verankert. Da dies jedoch nicht nachgewiesen werden kann, zählt dies zu einer Behauptung und wird von vielen „Experten“ zurückgewiesen. Wenn jedoch in sich rein gehorcht wird und das Leben als vital betrachtet und als Teil der Natur gesehen wird ist Stress ein Faktor, der unsere Lebensenergie, senkt. Lebensenergie kann heilen und stärken und somit auch die Gesamtsituation des Seins verbessern.

Diese genannten Faktoren, sind natürlich kein Garant dafür, dass es mit dem Kindermachen auf Anhieb klappt. Sie können jedoch als Ausschlussmechanismus dienen und die Chancen auf eine Empfängnis erhöhen.